• Tim

Bella Italia

Aktualisiert: 6. März 2018

Wir haben alle noch anstehenden Stationen abgeklappert. Den Geburtstag von Lolas Mutti haben wir gebührend nachgefeiert, 2 neue Vorderreifen sind gekauft und auf Felge, aus Zeitmangel vorerst hinten am Auto befestigt und der verkaufte Hecklastträger in Unterschleißheim bei München abgeliefert.

Ab jetzt beginnt die eigentliche Reise! Mitten in der Nacht überschreiten wir die deutsch-österreichische Grenze und keine 2 Stunden später auch schon die österreichisch-italienische. Gerade einmal 100km später geht es schon steil bergauf! Der Reschenpass liegt vor uns und ähnlich wie in den Kassler Bergen, ein paar Tage zuvor, keucht der Dicke sich die Alpen hoch. Dieses Mal nur mit deutlich mehr Kurven. 😀

Völlig übermüdet suchen wir uns mitten auf dem Pass einen Nachtplatz in der Nähe der Straße. Es ist eisig kalt und der Gang aufs Naturklo wird zur Qual. Irgendwie kein Wunder auf 1000 Höhenmetern oder mehr. Der Wind legt fast unseren Mercedesbus auf die Seite und die Geräuschkulisse ähnelt der, die während der Fahrt zu vernehmen ist. Nicht der optimale Schlafplatz aber egal… So müde wie wir sind, spielt das jetzt keine Rolle mehr.

7 Stunden später wache ich auf.. Ein lautes Dröhnen neben unserem Auto. Ich öffne das Rollo und realisiere wo wir stehen. Mitten auf einem Lagerplatz einer Baustelle. Der LKW neben uns läd eine Lieferung ab, während 3 Transporter voll italienischer Bauarbeiter auf den Platz fahren. Lautstark bereiten die Männer sich auf den Arbeitstag vor. Sofort muss ich an unsere Kieler Freundin Franzi denken, die gerne „BibediBabedi“ mit der dazu passenden Geste zum Ausdruck bringt. 😀 Anscheinend stört es niemanden, dass wir hier stehen. Trotzdem machen wir uns wieder auf den Weg.

Die Sonne durchflutet unser Auto, während wir durch das bunte, herbstliche Italien fahren. Das erste mal auf dieser Reise überkommt mich das Gefühl alles richtig gemacht zu haben.

In dem Moment, in dem ich das Panorama um uns herum bestaune, fällt mir auf: Mist, wir haben bisher nicht ein einziges Foto gemacht! Dabei war ich doch vor Reiseantritt so darauf fixiert alles so genau wie möglich zu dokumentieren. 😀

Naja, immerhin habe ich regelmäßig Blogbeiträge geschrieben, denke ich mir und mache die Kamera einsatzbereit. Ja, ich habe während der Fahrt Blogbeiträge geschrieben, die ich aus mangelndem Netz aber leider nicht immer direkt hochladen kann. Also für alle: Nicht wundern, wenn an einem Tag mehrere Beiträge hochgeladen werden und dann wieder eine Weile nicht. Auch hierfür muss ich noch eine gewisse Routine entwickeln.

„Morgen früh um diese Uhrzeit sitzen wir auf der Fähre“, sage ich zu Lola, die nur scherzhaft erwidert: „…und langweilen uns wahrscheinlich zu Tode.“ So abwegig ist das jedoch gar nicht, da wir 8 Stunden im Schneckentempo auf Sardinen zu fahren werden. Aber egal, das ist es allemal wert! Wir sind voller Vorfreude und euphorisiert von der sich ständig verändernden Landschaft.

Wir sind unterwegs!!!!! *.*

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Reisen in grün

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