• Tim

Die Flucht

Aktualisiert: 6. März 2018

Noch 4 Wochen bleiben uns, um die Insel zu erkunden. Ziemlich viel Zeit! Mehr Zeit als manche Leute im Jahr Urlaub nehmen können. Da haben wir uns schon ein ganz schönes Privileg erarbeitet! 🙂

Am Dienstag Nachmittag, nachdem wir im Restaurant „Capone Nero“ gegessen haben, ich hatte die besten Spaghetti mit Tomatensauce, die ich jemals gegessen habe, entscheiden wir aufgrund der Wettervorhersage an die Ostküste zu fahren und uns nicht zu verkriechen. Dank der gut ausgebauten Autobahnen können wir uns das Gekurve bergauf und bergab und 17l Diesel auf 100km (1,40€/l) sparen und sind innerhalb von gut 4 Stunden auf der anderen Seite Sardiniens.

Was uns ziemlich wundert: hier gibt es mitten auf der Autobahn Ampeln! Und zwar wegen Supermarktausfahrten, Abzweigungen und Kreuzungen! 😀 Die Geschwindigkeit wird auf 50km/h begrenzt und vor der roten Ampel bildet sich innerhalb von Sekunden ein Stau… Merkwürdige Art und Weise den Verkehr zu regeln.

Wir kommen im Stockdunkeln in Capo Ferrato an. Ein kleines Dorf zwischen Cagliari und Muravera. Wagemutig steuern wir eine, am Ende dieses Dorfes liegende, Piste an, die wir vorher anhand der Landkarte ausfindig gemacht hatten. Der ausgewaschene Schotterweg windet sich zwischen riesigen Kakteen hin und her, bis wir an einer Kreuzung stehen und auf Grund der Dunkelheit beschließen auf dem kleinen Parkplatz zu unserer Rechten zu übernachten und am nächsten Tag weiter nach einem guten Platz zum Chillen zu suchen.

Am nächsten Morgen zeigt sich, dass wir in mehrerer Hinsicht die richtige Wahl getroffen haben. Ich öffne vorsichtig das Rollo neben meinem Schlafplatz und siehe da: die Sonne scheint!! Kein Regen, kein Gewitter! 🙂

Auf dem Weg zur Morgentoilette stelle ich fest, dass nicht nur das Wetter perfekt ist, sondern auch der Spot an dem wir stehen. Nicht direkt der Parkplatz aber die nähere Umgebung lädt dazu ein einfach mal ein paar Tage auszuspannen.

Zu Fuß erkunden wir die Pisten um uns herum und finden gleich mehrere Möglichkeiten um mit unserem Mercedesbus zu stehen. Erst entdecken wir einen relativ schattigen Platz zwischen Pinien und Dünen, der uns auf Anhieb gut gefällt, gehen aber noch weiter und finden den perfekten Ort. Auf der einen Seite geschützt durch Felsen, auf der anderen Seite Meerblick und ein kilometerlanger Strand mit feinstem Sand. So fein, dass die Spuren, die man hinterlässt, innerhalb von Minuten nicht mehr zu erkennen sind.




Hier bleiben wir, bis uns die Entdeckungslust wieder packt! Sehr cool… Erstmal die Drohne auspacken und ein paar Luftaufnahmen machen und dann endlich mal wieder ein bisschen Gitarre spielen. 🙂

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Reisen in grün

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