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  • Tim

Ich glaube, die Welt geht unter

Aktualisiert: 6. März 2018

Es ist 6.30 Uhr morgens.. Das zweite Mal diese Nacht werde ich vom Wetter aus dem Schlaf gerissen und liege wach. Es blitzt und donnert, wie ich es selten erlebt habe. Dazu prasselt der Regen auf unser Dach, als gäbe es kein morgen.

Wir stehen auf einem Felsplateau sehr nah an der Küste in geschätzt 100m über dem Meer, was bei Gewitter wohl nicht der optimale Nachtplatz sein dürfte.

Erst stehen wir neben einer Nuraghe, einem Wachturm aus prähistorischer Zeit, direkt an der Klippe, die steil ins Meer hinab fällt. Dort können wir abends bei milden Temperaturen und Wein Fledermäuse, welche die Nuraghe bewohnen, bei der Futtersuche beobachten. Über die Tatsache, dass der Wetterdienst schlechtes Wetter inklusive Sturm ankündigt, wollen wir vorerst lieber nicht nachdenken.





Das stellt sich aber um 0.20 Uhr als grober Fehler heraus. Denn der aufkommende Sturm, der immer wieder in starken Böen um unser Auto fegt, reißt uns fast die Dachluke ab. Aus Angst bald ein Cabriolet zu fahren, stehen wir also auf und fahren weiter Richtung Innenland, wo wir neben ein paar Büschen und Pinien etwas geschützter stehen.

Genervt von der Tatsache für einen 500m-Roadtrip mitten in der Nacht aufgestanden zu sein, legen wir uns wieder hin.

Ganze 6 Stunden später bin ich schon wieder wach. Die Blitze erhellen den Himmel, schlagen in die Berge um uns herum ein und der Donner lässt unsere Karre vibrieren. Ganz schön mulmiges Gefühl aber im Auto ist man ja angeblich sicher.

Okay… Gewitter hin oder her aber damit, dass es hier jetzt anfängt zu hageln, hätte ich definitiv nicht gerechnet!! 😀

„Schade“, denke ich, eigentlich wollten wir heute erst ein naturbelassenes Thermalbad am Fluss Thimo besuchen, um anschließend auf die Halbinsel Sinis zu fahren. Dort gibt es gleich mehrere Dinge zu besuchen, die uns interessieren. Zum ersten einen großen, flachen See, den viele Flamingos und Reiher besiedeln sollen, etwas weiter südlich dann 2 der berühmten Reiskornsandstrände und ganz im Süden die römisch, antike Hafenstadt Tharros, die nur zu Fuß oder per Elektrozug erreichbar ist.

Aber bei dem Wetter ist dieser Plan vorerst gestrichen. Da wir seit unserer Abreise aus Freiburg auch nicht mehr geduscht haben, suchen wir bei dem Kackwetter wohl heute mal einen Campingplatz auf. Hoffentlich einen mit Wlan… Dann können wir mal wieder Blogbeiträge und endlich mal Bilder zu unserer Reise hochladen! Und uns schlau machen, was es hier so für Möglichkeiten gibt, um sich bei diesen Bedingungen inklusive Hund zu beschäftigen..

Hoffentlich bleibt das Wetter jetzt nicht so. Der Wetterdienst kündigt jedenfalls für die nächsten Tage nichts Gutes an. Dabei gibt es hier noch so viel coole Sachen zu entdecken! 😀

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Reisen in grün