• Tim

Sieger des goldenen Lappens

Aktualisiert: 6. März 2018

Langsam läuft alles wieder in geregelten Bahnen. Zumindest verkehrs- und touristentechnisch. Die Straßen sind wieder frei, die Sonne wieder regelmäßig am Start und das Skigebiet seit langem das erste Mal wieder komplett geöffnet.

Da am ersten sonnigen Tag das Hauptrestaurant völlig überfüllt ist, werde ich aus meinem Team gerissen und muss 6 Stunden lang Reste von Tellern kratzen und Tische putzen! Ich kann Dir sagen, das ist DEFINITIV kein Traumjob! Ich schleppe gerne 8 Stunden lang Pflastersteine durch die Gegend aber DAS?!

Na gut, mal kurz aufregen muss sein. 😀 Es sind nur noch 8 Wochen. Außerdem laufen überall verseuchte Skifahrer herum, die der Meinung sind trotz Grippe auf die Piste gehen zu müssen. Und mit diesen Seuchenschleudern sitze ich morgens auf dem Weg zur Arbeit in der Gondel und lasse mich vollkeuchen. Klar, dass ich mir den Dreck auch einfangen muss. Es folgen 5 wehleidige Tage… 😀

Obwohl es mir echt schlecht geht, kann ich nicht einfach unproduktiv herumliegen und nutze die Zeit, um an unserer neuen Website zu arbeiten. Wir sind über die Ausprobierphase hinaus und wissen, dass wir den Reiseblog weiterführen werden. Daher gibt es bald eine übersichtlichere, ansprechendere Seite mit deutlich mehr Bildern. So viel dazu… 🙂


Die vollen 5 Tage sitze ich an diesem Projekt und als ich wieder arbeiten muss, denke ich morgens, ich höre nicht richtig. Ich soll nach dem Mittagessen schon wieder nach da unten ins SB-Restaurant und Gulasch kratzen! Kann ja wohl nicht sein… 😀

Während ich mein Essen in mich reinstopfe, denke ich über die Möglichkeiten nach.

Gedanke NR.1: „..ich könnte einfach auf dem Weg nach unten stürzen und mir den Arm brechen! Hmm…. Gar nicht übel.“

Gedanke NR.2: „..oder einfach kündigen? Neee, das Geld ist echt nicht schlecht. Aber wenn’s gar nicht anders geht, hau ich in den Sack!“

Gedanke NR.3: „..ach komm, scheiß drauf!! Ich geh‘ da jetzt runter und verdien‘ mir den goldenen Lappen!“

Keine 10 Minuten später, stehe ich, von schreienden Kleinkindern umzingelt, an der Abräumstation, schrubbe wie Meister Propper und kratze das Gulasch vom Teller, wie keiner zuvor! Pünktlich um 15.45 Uhr verabschiede ich mich von meinem, gerade erst befüllten, Moppeimer und stempel mich aus. Kaum zu Hause angekommen, setze ich mich draußen auf die Bank, fange an diesen Beitrag zu schreiben und versuche, mit Hilfe eines „Desperados“, den Tag zu vergessen. Diesen Tag……

Er war heute! Als würdiger Gewinner des goldenen Putzlumpens werde ich heute Abend einschlafen und BITTE erst Ende März, mit 10000CHF mehr auf dem Konto, wieder aufwachen!!

So, ich geh duschen.. 😀


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