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  • Tim

Waaaas? Schon vorbei? Fazit - Sardinien

Aktualisiert: 6. März 2018

Gut ein Monat ist jetzt vergangen, seit wir auf Sardinien gestrandet sind und langsam neigt sich unser erster Reiseabschnitt dem Ende zu. Für uns waren es sehr ideen-, erfahrungs- und abenteuerreiche Wochen!

Die 4 ½ Wochen haben uns gezeigt, in welchem Tempo wir reisen müssen, damit wir uns dabei wohlfühlen und der Alltag nicht auf der Strecke bleibt. Welches unnötige Gepäck wir mit uns herumschleppen, was für Vor- und Nachteile das Reisen für uns hat und, dass es definitiv einen riesigen Unterschied zwischen Urlaub und Reisen gibt!

Die Zeit, größtenteils abseits der Zivilisation, hat unsere Pläne drastisch verändert und sie verändern sich nach wie vor laufend. Kurz und knapp, wir können einfach nicht sagen, was die Zukunft bringen wird und wo uns unser Weg hinführt. Wir lassen uns einfach treiben. Mit dem Weg als Ziel! Es gefällt uns morgens entscheiden zu können, wo wir am Abends sein wollen und es kein Problem darstellt, wenn die Route vom Plan dann doch abweicht. Das ist genau das Gefühl von Freiheit, das wir uns immer gewünscht haben.

Allerdings haben wir auch die Erkenntnis gewonnen, dass für immer aus Deutschland wegzubleiben, keine Option ist. Noch nicht! Dafür hängen wir zu oft, gerade bei „schlechtem“ Wetter, wenn wir den Tag überwiegend im Auto verbringen, in Gedanken bei Familie und Freunden. Wir müssen dafür eine gesunde Mischung finden. Es gibt schon Lösungsansätze. Doch davon verraten wir noch nichts, um keine Enttäuschung hervorzurufen, falls doch alles anders kommt.

Erstmal geht es für uns jetzt in die Schweiz! Die Arbeit ruft und wir freuen uns darauf. Mal wieder wat schaffen und die geschrumpfte Reisekasse wieder auffüllen. Das entschleunigte Leben im Auto hat uns entspannt, wir fühlen uns für eine stressige Arbeitsphase gerüstet und sind sehr gespannt, was dieses nächste Abenteuer bringen wird! 🙂

Sardinien hat uns mit ihrer vielfältigen Vegetation, den unzähligen Landschaften von Dünen bis Urwald, den unglaublich freundlichen Menschen und vor allem mit dem Wetter mitten im Winter wirklich fasziniert! Für den klassischen Naturliebhaber und Entdecker ist diese Insel ein absolutes Muss auf der Liste der zu bereisenden Länder. Es gibt einfach so viel zu sehen, dass die fast 5 Wochen, die wir hier verbracht haben, uns nur einen kleinen Einblick gebracht haben.

Wer allerdings einen „Wildcamping-Urlaub“ machen will, um nur zu entspannen und für längere Zeit an einem Ort zu bleiben, der womöglich noch frei gewählt sein soll, für den ist die Insel nicht perfekt. Es ist schwierig einen Ort zu finden, an dem man ungestört direkt „fonte mare“ hausen kann. Die Insel ist rundum sehr felsig, was durchaus auch seinen Reiz hat, bietet somit aber nicht allzu viele Möglichkeiten mit dem Auto bis an den Strand zu fahren.

Klar findet man auch hier solche Plätze und auch wir haben sie teilweise gefunden aber wir sind von unserer Griechenlandreise 2016 zu sehr verwöhnt, um Sardinien auch in dieser Hinsicht bis in den Himmel zu loben!

Sehr gut gefällt uns, dass sehr viele inländische Produkte angeboten werden. Gerade was Obst und Gemüse betrifft. Zum Einen fällt der Import weg, der viel CO2 in die Atmosphäre katapultiert und zum Anderen sind die Produkte geschmacklich nicht mit etwas zu vergleichen, das erstmal eine tagelange Reise zurücklegen muss, bis es in den Regalen der Läden landet!

Aber auch zum Punkt „Essensbeschaffung“ gibt es etwas Negatives zu sagen.. Gleich am Anfang unserer Reise fielen uns die vielen Schilder mit der Aufschrift „divieto di caccia“ auf. Diese Schilder verweisen auf ein Jagtverbot. Und das nicht ohne Grund! Überall, wo diese Schilder nicht stehen, streifen getarnte Sarden mit ihren Schrotgewehren durch die Landschaft und ballern umher. Teilweise Väter mit ihren kleinen Söhnen, die ebenfalls mit Gewehren ausgerüstet sind. Wenn das dann in unmittelbarer Nähe zum gewählten Nachtplatz geschieht, fühlt man sich schon etwas unbehaglich. Mal abgesehen davon, dass einige Tierarten hier eh schon vom Aussterben bedroht sind! Aber so ist die Kultur nun mal und man muss sie als Gast akzeptieren und respektieren.

Die hiesigen Jagdgewohnheiten sind aber Nebensache. Die Insel ist eine Schönheit der Natur mit einer unheimlich netten Bevölkerung und wird uns als solche in Erinnerung bleiben! Ob wir wieder einmal nach Sardinien fahren werden, ist ungewiss. Die Welt ist einfach zu groß und es gibt zu viele potenzielle Ziele, die von uns erkundet sein wollen.

Doch für alle, die einen relativ vorhersehbaren Abenteuerurlaub machen, jedoch nicht das ganz große Abenteuer –Fernreise- anpacken wollen, ist diese Insel definitiv empfehlenswert!

Ich hoffe, wir konnten Euch mit unserem Blog zum ersten Reiseabschnitt schon ein wenig inspirieren selbst reisen zu gehen und wünschen Euch für den Fall ganz viel Spaß und allzeit gute Fahrt!!

„Sicherheit ist eine behagliche, warme Höhle. Aber das Licht ist immer da, wo das Abenteuer ist!“ – G.D. Roberts


Love&Peace ❤

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Reisen in grün