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  • Tim

Wie die Römer

Aktualisiert: 6. März 2018

Und da sind wir schon wieder auf dem Weg in Richtung Norden. Die Zeit rennt wie verrückt! So schnell haben wir das Ende unserer Sardinien-Reise nicht kommen sehen. Doch nun ist es so weit. Wir müssen zurück nach Golfo Aranchi und auf die Fähre…

Vorher führt uns unser Weg aber noch nach Fordongiànus, dem Ort, in dem die heißen Quellen sind, die wir eigentlich am Anfang unserer Zeit auf der Insel schon besuchen wollten. Da wir das Fährticket noch irgendwo ausdrucken müssen und Bock auf vernünftiges Brot haben, das es nur bei Lidl gibt, entscheiden wir den Besuch bei der Quelle so kurz wie möglich zu halten und nach der „Siesta“ – ich hab immer noch keinen Plan, ob das hier auch so heißt 😀 – nach Oristano, dem nächst größeren Ort, zu fahren.

Nach abermals etlichen Kurven kommen wir bei der „therma romana“ an und sind schon von Weitem von den wirklich erstaunlich gut erhaltenen Überresten der alten Römertherme begeistert. Dampfende Becken zieren den Vorplatz und dienen den Dorfbewohnern teilweise auch heute noch als Waschplatz. Der Ablauf der Becken führt unter der Straße hindurch und leitet das etwas nach schwefel riechende Wasser in den Fluss, der gegenüber der Therme durch die Landschaft mäandert.



Im Fluss selber wurden mit Natursteinen ebenfalls kleine, ca. 50cm tiefe Becken angelegt, in denen sich das abfließende, sehr heiße Wasser mit dem kalten des Flusses vermischt. Das ergibt dann die perfekte Temperatur zum Baden und Entspannen. Wie geil! Eine Badewanne, die niemals kalt wird, mitten in der Natur! Und das auch noch frei zugänglich! Das es sowas in der heutigen, profitgeilen Welt überhaupt noch gibt… *.*


Nach einem kurzen „Handcheck“ tauschen wir unsere Klamotten gegen Schwimmsachen und legen uns in eines der flachen Becken. Deutlich wärmer als die letzte Quelle! Und so naturbelassen… einfach idyllisch. Lucy ist zuerst skeptisch – wahrscheinlich wegen des Geruchs – springt uns dann aber doch hinterher.


Wir sitzen, liegen und paddeln bestimmt 2 Stunden herum und genießen das erste warme Bad seit unserer Abreise aus Deutschland. Purer Luxus!! Denn die Campingplatz-Dusche war nur lauwarm und ließ einen ohnehin nach 2 Minuten im Stich, um dann eine gefühlt 5-minütige „Sperrzeit“ einzuleiten und die Flüsse, die als weitere Waschgelegenheit dienten, waren alle gnadenlos kalt! Bis auf dieser..


Ich weiß nicht, ob man ein von Algen befallenes Flussbecken als Luxus bezeichnen würde, wenn man eine Dusche im Nebenraum hat aber für uns ist es nu mal so, denn von einer Dusche, geschweige denn von einem Nebenraum ist hier nicht zu sehen! 😀

Da wir die Zeit mal wieder so richtig schön vergessen haben wird das mit dem Ausdrucken des Tickets und dem Einkauf also mal wieder nichts.. Aber auch das macht nichts, denn wir haben noch ein paar Nudeln und Käse. Daraus sollte sich doch was Essbares machen lassen.

Und morgen geht die Sonne auch wieder auf und es bleiben uns ja noch 2 Tage, um uns für die kommende Rückfahrt zu rüsten und vorzubereiten. 🙂

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